In vielen Ländern der Europäischen Union findet zurzeit eine Nachjustierung der Energiegesetze statt. Grund dafür sind Fehlentwicklungen die sich durch veränderte Bedingungen ergeben haben. So sind beispielsweise die Kosten für die Installation einer Photovoltaikanlage stark, die Vergütung für Solarstrom hingegen nur leicht gesunken.
Viel Sonne, hohe Strompreise und vorzügliche Förderbedingungen: Italien bietet die perfekten Rahmenbedingungen für den Photovoltaikmarkt. Nun verabschiedete der italienische Ministerialrat mit der Conto Energia IV neue Regelungen für die Förderung von Solarstrom, die am 1. Juni in Kraft getreten sind. Rechtliche Grundlage ist das Regierungsdekret vom 05.Mai dieses Jahres.
Wie auch in Italien findet momentan in Deutschland eine umfassende Novellierung des Erneuerbaren Energie Gesetzes statt. Der erstmals nach dem EEG 2009 in diesem Jahr zu veröffentlichende Erfahrungsbericht zum EEG zeigte, dass es in Bezug auf einzelne Fördertatbestände sowohl auf Seiten der Geförderten, als auch auf Seiten der Stromverbraucher, die die Kosten der Förderung über eine Umlage zu zahlen haben, zu erheblichen Fehlentwicklungen gekommen ist.
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1.3.2011 | Aus dem Statusreport 2010 der Europäischen Kommission über die jeweilige Marktsituation von Energiedienstleistungen in den Mitgliedstaaten lassen sich vielversprechende Perspektiven für Italien ableiten. Demnach ist der italienische Markt gut entwickelt und weist bereits eine Vielzahl von Teilnehmern aus. Die entsprechenden Eckdaten des italienischen Energiedienstleistungsmarktes lassen sich wie folgt zusammenfassen:
7.7.2010 | Verstärkte Zusammenarbeit der EU-Länder bei den Versorgungsnetzen, Schaffung eines Energie-Forschungsfonds und gemeinschaftlicher Einkauf etwa von Erdgas mögliche erste Schritte auf dem Weg zu einer echten Europäischen Energie-Gemeinschaft, wie sie dem ehemaligen Kommissionspräsidenten Jacques Delors vorschweben.
7.5.2010 | In Italien gibt es für ESCOs die Möglichkeit des Handels mit weissen Zertifikaten (TEE Titoli di Efficenza Energetica). Für Contracting-Unternehmen bietet dieses Handelssystem die Möglichkeit, erzielte Energieeinsparungen in handelbare Zertifikate zu verwandeln und damit zusätzliche Deckungsbeiträge in Energieeffizienzprojekten zu erzielen.
Die Kanzlei MPW Legal & Tax hat zusammen mit der in Bozen ansässigen Anwaltskanzlei Lintner & Rampelotto, dem Südtiroler Contractor ENERALP KG sowie dem Hersteller für Biomasseheizungen KWB in Gestalt eines Info-Points für Contracting und Biomasse vom 24. bis 26. September 2009 auf der KLIMAENERGY 09 einen gemeinsamen Messeauftritt organisiert und zugleich den VfW-Italia repräsentiert.
Die Partner der im Energie- und Energiedienstleistungsrecht spezialisierten Kanzlei MPW Legal & Tax, Northeim/Deutschland, nutzten für den VfW-Italia den Messeauftritt auf der KLIMAENERGY 09 vom 24. bis 26. September 2009 in Bozen/Südtirol, um gemeinsam mit der Bozener Anwaltskanzlei Lintner & Rampelotto, einen ersten Mustervertrag des VfW-Italia für die gewerbliche Wärmelieferung in Italien vorzustellen.
Die Kanzlei MPW Legal & Tax hat im Rahmen des Energy Forums, welches vom 2. bis 4. Dezember 2009 in Brixen/Südtirol, stattfand, einen Workshop zum Thema „Energieeffizienz durch Contracting“ veranstaltet. In diesem Rahmen stellten die Partner der Kanzlei MPW Legal & Tax Wolfram Moritz (Wirtschaftsprüfer/Steuerberater) und Michael Körber (Rechtsanwalt) die Potentiale von Contracting-Modellen mit Blick auf die Energieeffizienz dar.
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