Hannover, 24.07.2012
In fast jedem deutschen Unternehmen sind die Stromkosten im Produktionsprozess zu hoch. Obwohl viele deutsche Unternehmen der Energieeffizienz hohe Priorität einräumen, werden die wichtigsten Maßnahmen nicht realisiert. Der erste Schritt dabei ist, vor allem bei den ständig steigenden Energiepreisen und dem sich verstärkenden Wettbewerbsdruck, die Einführung eines Energiemanagementsystems. Auch Politik setzt darauf, Energiemanagementsysteme einzuführen und konsequent zu nutzen.
Um die Entlastung entsprechend der besonderen Ausgleichsregelung erhalten zu können, müssen Unternehmen des produzierenden Gewerbes mit Stromverbräuchen von mehr als 10 GWh eine Zertifizierung nach § 40 EEG oder DIN ISO 50001 vorweisen.
Des Weiteren ist vorgesehen, dass im Energie- und Stromsteuergesetz ab 2013 Unternehmen nur Steuererstattungen erhalten, wenn sie ein zertifiziertes Energiemanagementsystem (EMS) haben. Dabei können Millionen verloren werden, wenn bis zum gesetzlich festgelegten Zeitpunkt kein EMS zum Einsatz kommt.
Die Überwachung und Reduzierung des Energieeinsatzes ist ein Muss, um auf Dauer im Preiskampf bestehen zu können. Die Einführung eines EMS kann unternehmensintern oder durch ein darauf spezialisiertes Drittunternehmen – wie Energiecontractoren – erfolgen. Wird die Aufgabe an einen Contractor vergeben, können sich Firmen auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und trotzdem Energie sparen, das Klima entlasten und Kosten senken.
Die Tagung Energiemanagement am 11.10.2012 in Hannover richtet sich an Unternehmen des produzierenden Gewerbes, aber auch an Dienstleister, wie z.B. Contractoren, die hohe Stromverbräuche haben oder managen und eine finanzielle Entlastung erzielen können, wenn EMS eingesetzt werden.
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