Hintergrund Energiedienstleistung ContractingEinspar-Contracting

11.01.2019

Ressortabstimmung für Gebäudeenergiegesetz verlängert

Die Bundesministerien bekommen mehr Zeit für ihre Eingaben zum Gebäudeenergiegesetz (GEG).

Die Frist wurde auf den 21. Januar verlängert, wie die energate-Redaktion erfuhr. Unklar ist, ob sich dadurch der geplante Beschluss des Gesetzes im Bundeskabinett nach hinten verschiebt. Eigentlich sollte das GEG dort am 30. Januar verabschiedet werden. Eine Nachfrage der Redaktion dazu beim Bundesministerium für Inneres und Bauen blieb bis Redaktionsschluss unbeantwortet.

Die Bundesregierung hängt mit dem Vorhaben zeitlich bereits hinterher. Das GEG soll Vorgaben aus der EU-Gebäuderichtlinie umsetzen, die bereits seit dem 1. Januar gelten. Dabei geht es um den Niedrigstenergiestandard für neue Gebäude in öffentlicher Hand vor (energate berichtete). Ein erster Anlauf für das GEG war in der vergangenen Legislatur gescheitert. Die endgültige Verabschiedung dürfte sich noch bis zum Sommer hinziehen. Vertreter der Immobilien- und der Wärmebranche warten seit langem auf neue energetische Gebäudestandards und haben die Bundesregierung für die Verzögerungen wiederholt kritisiert. /kw



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