Hintergrund Energiedienstleistung ContractingEinspar-Contracting

15.02.2019

BDH: Zu wenig Modernisierung im Bestand

Die deutsche Heizungsindustrie hat im vergangenen Jahr 732.000 Wärmeerzeuger verkauft. Das entspreche einem Plus von drei Prozent, teilte der Herstellerverband BDH mit.

Der Zuwachs resultiere wie in den vergangenen Jahren ausschließlich aus dem nach wie vor dynamischen Neubaugeschäft. Eine Wärmwende im Bestand sei weiterhin nicht in Sicht. "Bei circa 12 Mio. veralteten Anlagen im Bestand ist die jetzige Modernisierungsquote zu gering", so BDH-Präsident Uwe Glock. Hier müsse die Politik Anreize setzen.

Knapp 60.000 neue Ölheizungen

Von den verkauften Geräten war die Gas-Brennwerttechnik mit 492.500 Stück und einem Plus von vier Prozent auch im Jahr 2018 die am meisten nachgefragte Technik. Wärmepumpen landeten mit 84.000 verkauften Geräten (+8 %) auf dem zweiten Platz. Danach folgte die Öl-Brennwerttechnik mit 58.500 Geräten (-3 %). Laut BDH erwirtschafteten die 104 Mitgliedsunternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz von 15,1 Mrd. Euro. 680 Mio. Euro investierten die Hersteller in Forschung und Entwicklung. "Die Entwicklung hat hier vor allem im Bereich der Digitalisierung stattgefunden", sagte BDH-Hauptgeschäftsführer Andreas Lücke. /tc



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