Hintergrund Energiedienstleistung ContractingEinspar-Contracting
Politische Arbeit des VfW

Politische Arbeit des VfW

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

 

05.09.2016 | Stellungnahmen zur Gebührenverordnung des KWKG 2016

VfW, DENEFF, ASUE, BHKW Forum und B.KWK haben zum Entwurf zur Änderung der Gebührenverordnung zum KWKG 2016 Stellung bezogen. Im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz sowie im aktuellen Grünbuch Energieeffizienz wird immer wieder die Wichtigkeit von Effizienzdienstleistungen, zu denen das Contracting gehört, betont. Tatsächlich werden die Rahmenbedingungen jedoch immer weiter verschlechtert. So auch durch den Verordnungsentwurf zur Änderung der Gebührenverordnung zum KWKG 2016.

10.05.2016 | Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-G 2016)

Mit Wirkung zum 1. Januar 2016 trat das vom Deutschen Bundestag am 21. Dezember 2015 verabschiedete Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-G 2016) in Kraft (BGBl. I S. 2498). Dieses Gesetz setzt das bis dahin geltende Gesetz, hier als KWK-G 2012 bezeichnet, ab 1.1.2016 außer Kraft.

Allerdings ist das neue Gesetz KWKG 2016 momentan nicht anwendbar. Der §35 Absatz 12 stellt hier die Anwendung wesentlicher Regelungen des Gesetzes unter den Vorbehalt der beihilferechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission. Danach darf das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAfA) als hier zuständige Bundesbehörde derzeit keine neuen und modernisierten Anlagen sowie Bestandsanlagen zur Förderung zulassen.

18.04.2016 | Verbändebrief Blockade Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz KWKG 2016

Am 01.01.2016 trat das KWKG 2016 in Kraft. Wegen des in § 35 Abs. 12 KWKG getroffenen Vorbehalts bezüglich der Zustimmung der EU-Kommission kann jedoch das neue KWKG auch 3,5 Monate nach seinem Inkrafttreten nicht vollzogen werden.

07.12.2015 | Aktuelle Entwicklungen beim KWKG

Die erzielten Verhandlungsergebnisse sind ein großer Erfolg für die Contracting-Branche. Am 03.12.2015 im Deutschen Bundestag verabschiedet. Am 18. Dezember 2015 soll das neue KWK-Gesetz 2016 im Deutschen Bundesrat behandelt werden und am 1. Januar 2016 in Kraft treten.

24.09.2015 | Bundeskabinett beschließt am 23.09.2015 den Gesetzesentwurf zum KWKG 2016

Das Bundeskabinett hat den vom BMWi vorgelegten Gesetzesentwurf beschlossen.

07.09.2015 | Verbändeübergreifende Stellungnahme zum Referentenentwurf des KWKG 2016
Die klimapolitisch dringend notwendige Energiewende auf dem Wärmemarkt darf nicht durch eine Abschaffung des Mieterstroms und anderer innovativer Formen der Vor-Ort-Vermarktung verhindert werden

Immer mehr Mieter beziehen günstig und klimaschonend Strom und Wärme, erzeugt unmittelbar vor Ort in Anlagen mit hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung. Diese Teilhabe an der dezentralen Energiewende könnte jedoch schon bald Vergangenheit sein, warnen der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen GdW, der Verband für Wärmelieferung - VfW, der B.KWK – Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung, die 100 Prozent Erneuerbar Stiftung, der DGRV - Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband, das Bündnis Bürgerenergie e.V., das BHKW-Forum e. V., die ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. und der Bund der Energieverbraucher sowie die Unternehmen NATURSTROM AG, Cofely Deutschland GmbH, LichtBlick SE und die HEG – Heidelberger Energiegenossenschaft eG. Wird der kürzlich veröffentlichte Referentenentwurf zur Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes eins zu eins umgesetzt, haben sogenannte Mieterstromprojekte keine Chance mehr.

04.09.2015 | VfW-Stellungnahme zum Referentenentwurf KWKG 2016

Der VfW wurde von Herrn Acker, BMWi, eingeladen, zum aktuellen Referentenentwurf des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes Stellung zu nehmen. Unabhängig zu den gemeinsamen Stellungnahmen wurde so auch eine verbandseigene Stellungnahme am 04.09.2015 an das BMWi gesendet.

04.09.2015 | Gemeinsames Verbändepapier zum Entwurf für die Neufassung des KWKG

In Zusammenarbeit mit den Verbänden ASUE, B.KWK, BUND, DENEFF, Deutsche Umwelthilfe, EA und VBI hat der VfW ein gemeinsames Verbändepapier an das BMWi gesandt. Darin sind Korrekturen erarbeitet, die die Einschränkungen der dezentralen Stromversorgung im geplanten neuem KWKG 2016 beseitigen sollen.

Forderungen der unterzeichnenden Verbände:
- Keine Verhinderung dezentraler, innovativer Objektversorgung durch das KWKG
- KWK-Zuschlagsberechtigung auch außerhalb der herkömmlichen Einspeisemodelle
- KWK-Zuschlagsberechtigung bei dezentralem Einsatz von KWK nicht nur für die stromkostenintensive Industrie, sondern auch und gerade für den Wohnungsbau
- in der KWK-Novelle zwischen Eigenstrom und „Mieterstrom“ zu differenzieren, d.h. auch für den in der Kundenanlage und geschlossenen Verteilernetzen gelieferten Strom einen KWK-Zuschlag zu gewähren
- die Begrenzung der Förderdauer für Anlagen kleiner 50 kW auf 60.000 Vollbenutzungsstunden zu erhöhen.

Die unterzeichnenden Verbände setzen sich generell für den Ausbau der KWK ein. Dazu wurde eine Einigung auf gemeinsame Kernpunkte und Forderungen erzielt. Dessen unbenommen haben die einzelnen Verbände zusätzlich eigene Stellungnahmen und Forderungen zur Neufassung des KWK-Gesetzes.

04.06.2015 | VfW nimmt zu der derzeitigen KWKG-Novellierungsdebatte Stellung

Kleine bis mittlere Blockheizkraftwerke (BHKW) haben aufgrund ihrer hohen Nutzungsgrade von 90 % und mehr enorme CO2-Minderungspotentiale und sind volkswirtschaftlich sinnvoll. Ihre Realisierung erfordert allerdings erhebliche Investitionen und technisches Know-How, welches von Grundstückseigentümern, Vermietern und Industrieunternehmen oftmals nicht bewältigt werden kann. Sogar hochspezialisierte Energiedienstleister entscheiden sich nur dann für diese hocheffiziente KWK-Technologie, wenn sie damit für ihre Kunden wirtschaftlich interessante Contracting-Verträge anbieten können.

20.03.2015 | Energieklausur der großen Koalition will umweltfreundliche dezentrale Erzeugung begraben!

In einem Strategiepapier für die demnächst stattfindende Energieklausur des Kabinetts wird angekündigt, dass die zukünftige Förderung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen auf „gasbetriebene Anlagen der öffentlichen Versorgung konzentriert“ werden soll. Nur dann, wenn man den Strom in die sowieso stark belasteten Stromnetze einspeist und einem Versorgungsunternehmen verkauft, soll es noch eine Förderung geben. Bei Versorgungsprojekten in Häusern oder Siedlungen, in denen der vor Ort erzeugte Strom als günstiger klimaschonender Mieterstrom verkauft wird oder vom Betreiber des BHKW selbst anstelle von Strom aus dem Netz verbraucht wird, will die Koalition die Förderung weitgehend streichen.

 

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VfW-SEMINARTERMINE
21.–23.01.2019

Energiedienstleistung Contracting 2019

Das Intensivseminar informiert über die Beson­der­heiten des Marktes für Energie­dienstleistungen. ... mehr

29.01.2019

Optimierung der Erdgasbeschaffung

Energiedienstleister können Wettbewerb im Erdgasmarkt zur Optimierung der Erdgaspreise nutzen. ... mehr

Contracting-Video

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Energiedienstleistung Contracting bringt Energiewende in Deutschland voran

 

 

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PRESSEMITTEILUNGEN
14.12.2018

Energiewende mit Garantie - Parlamentarischer Abend des VfW

07.12.2018

Gebäudesanierung: Bundesregierung blamiert sich in Kattowitz

17.10.2018

ENERGIESAMMELGESETZ 2018: ASUE, B.KWK, DENEFF und VfW kritisieren Konsultationsprozess

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