Hintergrund Energiedienstleistung ContractingEinspar-Contracting

Moselbad Cochem


Contractingart: Energieliefer-Contracting

Ausgangslage:
Die Moselgemeinde Cochem, als Betreiber des attraktiven Erlebnisbades, möchte ihren Besuchern stets wohlige Wärme im Gebäude und eine angenehme Wassertemperatur gewährleisten. Die bestehende Ölheizung (Baujahr 1973) war zwar noch voll funktionsfähig, aber sowohl unter ökonomischen als auch ökologischen Gesichtspunkten nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Zudem musste auch ein Ausfall jederzeit in Betracht gezogen werden.

Eine rechtzeitige Sanierung stand also an. Hierbei sollten diese Hauptanforderungen erfüllt werden: Verbesserung der Energieeffizienz, Reduktion des CO2-Ausstoßes, Verbleib eines Großteils der Wertschöpfung in der Region und hohe Betriebssicherheit der Anlage. Die Stadt Cochem entschied sich mit einer europaweiten Ausschreibung dafür, eine durch Contracting betriebene Heizungsanlage mit Holzhackschnitzel mit der Südwärme AG aus Unterschleißheim bei München zu betreiben. Durch die Umsetzung der Anlagensanierung über Contracting wurde inzwischen aus einer alten Öl-Heizung eine moderne, umweltfreundliche Biomasseheizung, ohne den Investitionshaushalt zu belasten. Die weiteren Vorteile für die Stadt liegen in den niedrigeren jährlichen Wärmekosten gegenüber der alten Ölheizung, im unübertroffenen Komfort durch das Rund-um-sorglos-Paket der Südwärme AG und in der deutlichen CO2-Reduktion, durch Verwendung des nachwachsenden regionalen Energieträgers Holz, in Form von Hackschnitzeln, der wiederum von der heimischen Forstverwaltung geliefert wird. Dies stärkt letztendlich die regionale Wirtschaft. Die neue Anlage ist seit Ende 2006 in Betrieb und läuft dank der kompetenten Betreuung durch das Südwärme-Kompetenzzentrum, Firma Maxeiner GmbH, reibungslos. Das besondere an diesem Objekt ist, dass es sich hier um eine gängig ältere Heizungsanlage handelte, die in Anbetracht des erprobten Südwärme Contracting Konzeptes mit überschaubarem Aufwand und einer umweltfreundlichen Holzhackschnitzelheizung saniert worden ist. Für die Grundlast sorgt ein 720 kW Kessel, der mit Hackschnitzel betrieben wird; Spitzenlasten werden über eine 860 kW Ölheizung abgedeckt. Gegenüber einer konventionellen Öl-Heizung können hier CO2-Einsparungen von jährlich 650 Tonnen realisiert werden. Dies entspricht einer jährlichen Fahrleistung von 3.960.000 Kilometern (bei 160 g/km = derzeitiger durchschnittlicher PKW-Flottenverbrauch in Deutschland). Sicher ein nachahmenswertes Beispiel für andere Gemeinden.

Vertragsbeginn: 2006

Technische Ausstattung:

Zusatzleistungen:
Umbau des bestehenden Gebäudes für Biomasseheizzentrale und Hackschnitzelbunker mit Zufahrtsrampe und Einbringöffnung

Einsparung:
Hier können CO2-Einsparungen von jährlich 650 Tonnen realisiert werden.



Ausführende(s) Mitgliedsunternehmen:

Plus-Mitglied
SÜDWÄRME Gesellschaft für Energielieferung AG
85716 Unterschleißheim
Tel.: +49 89 32170-6
Fax: +49 89 32170-750

 

Twitter-Logo
FOLGEN

PRESSEMITTEILUNGEN
21.09.2020

VfW zum EEG 2021: Verpasste Chancen für klimafreundliche Quartiersprojekte

07.07.2020

Contractingverband VfW: Diskriminierung von Effizienzdienstleistungen muss beendet werden!

04.06.2020

Energiewende in Corona-Zeiten - Wirtschaftliche Wiederbelebung mit einem Klima-Konjunkturpaket

alle Pressemeldungen

Projekte-Wohnungswirtschaft

Contracting in der Wohnungswirtschaft

Kurz vorgestellt: Vier Projekte im Detail (PDF-Dokument)

 

 

 

05.10.2020, Hannover

Kostenneutralität & Energieeffizienz mit Contracting

Praxisseminar zur Vertragsgestaltung bei der Umstellung auf Wärmelieferung ... mehr

  • Seminar
  • Seminar
  • Seminar

 

 

NEWSTICKER
24.09.2020

Veranstaltungen / Seminare

Rechtliche Vorgaben und Impulse - Energiedienstleistungen 2021

23.09.2020

Intern / Infothek

Blitzumfrage zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie (nur Mitglieder)

21.09.2020

Presse /

VfW zum EEG 2021: Verpasste Chancen für klimafreundliche Quartiersprojekte

alle Meldungen