Hintergrund Energiedienstleistung ContractingEinspar-Contracting
Contracting-Projekt

Smart Local Energy Services für ein Wohnquartier der Vielfalt


Contractingart: Energieliefer-Contracting

Ausgangslage:
In einem Mischquartier mit Inklusionswohnen, Wohnen auf Zeit, normalen Miet- bzw. Eigentumswohnungen sowie Gewerbeflächen (Café, Waschsalon) wurde ein Nahwärmeversorgungsnetz mit lokaler Energieerzeugung und Sektorenkopplung realisiert.

Dieses Projekt gewann den 1. Preis beim Contracting-Preis Baden-Württemberg 2019 der KEA und des BFW.

Weitere Informationen:
Artikel 1 (PDF-Dokument)
Artikel 2 (PDF-Dokument)

Vertragsbeginn: 2019

Technische Ausstattung:

Zusatzleistungen:

Aufwand Contracting:
85.000,00 (Wärme)
467,801 MWh/a (Heizung/Warmwasser)
92 MWh (Strom; Mieterstrom in 3 von 5 Häusern)

Förderung in den Programmen: Förderprogramme: Smart Grids und Speicher BW in Höhe von 150.000,00 €.

Bemerkung:

Erfahrungen
Wie kam es zu der Entscheidung, die Maßnahmen mit Contracting umzusetzen? Wer war der Initiator des Projektes?
Für das Baufeld sollte von Seiten der städtischen Ausschreibung innovative Energiekonzepte vorgeschlagen und realisiert werden. Neben den stromseitigen Komponenten, wie Photovoltaik und Batteriespeicher, war auch die Wärmeversorgung im Fokus der Betrachtungen. Aus der Erfahrung von früheren Projekten mit Nahwärmenetz wurde klar, dass die gemeinsame Tiefgarage ideale Voraussetzungen für ein effizient zu bauendes verlustarmes Nahwärmenetz bietet. Die Deutsche Solargesellschaft hat dann zusammen mit Kruck & Partner die Initiative ergriffen und den potentiellen Investoren eine Wärmeversorgung über ein Contracting-Modell vorgeschlagen. Die Vorteile dieses Konzept haben überzeugt, so dass das Projekt umgesetzt werden konnte.

Welche Faktoren haben die Entscheidung für Contracting begünstigt? Was waren die Motive des Kunden? Welche Hindernisse mussten überwunden werden?
Die günstige Versorgung über die Tiefgarage hat das Contracting begünstigt. Die Kunden erwarten vom Contracting ein Rundum-Sorglos-Paket, d.h. sie wollen weder mit Gaseinkauf noch mit Abrechnung oder Wartung etwas zu tun haben.

Die Wärmelieferverträge wurden direkt mit dem Bauherrn geschlossen. Die Erwerber der Wohn- und Gewerbeeinheiten traten dann im Rahmen der Teilungserklärung in den Wärmeliefervertrag ein. In der Vermarktung entstand ein erhöhter Erläuterungs- und Zeitaufwand, da die Wärmelieferung über einen Contractor einige Fragen bei den Erwerbern aufwarf. Den meisten Kunden war eine Wärmeversorgung über einen Contractor neu. Insbesondere das umfangreiche Vertragswerk musste erläutert werden.

Aus Kundensicht

Besondere Vorteile oder Wirkungen des Projektes?

Motivation für Contracting bzw. Energiedienstleistung?

Mehrwerte neben der Energie(kosten-)einsparung?

Kurzes Resümee: Wie würden Sie das Projekt aus heutiger Sicht beurteilen? Was ist das Besondere an diesem Projekt?
Das Projekt ist die logische Fortsetzung der DSG Contracting Aktivitäten, bei dem Erfahrungen aus früheren Projekten eingebracht und umgesetzt wurden. Insbesondere wurde Wert auf einen wirtschaftlichen Betrieb unter Einsatz regenerativer Energien gelegt, was sowohl dem Contractor als auch dem Kunden zugutekommt. Als Besonderheit sind die Integration von E-Mobilität und die Sektorenkopplung zu werten. Wärme- und Stromversorgung sind intelligent verknüpft und erlauben eine Maximierung der Eigenversorgung.

Mieterstromangebot:
ca. 200.000 kWh
In 3 der 5 betrachteten Häusern ist ein Mieterstromkonzept umgesetzt. Gesamtverbrauch dieser 3 Häuser liegt bei ca. 92 MWh.
In 3 Mieterstromhäusern: 26 WE und 2 Gewerbeeinheiten
11
Mieterstrom: Arbeits ct/kWh, zzgl. 19% MwSt.
2 x BHKW
33 kW + 60 kW
Haus 1: 65,5 kWh Kapazität
Discovergy Zähler



Ausführende(s) Mitgliedsunternehmen:

Basis-Mitglied
DSG ENERGIEKONZEPTE GmbH
74074 Heilbronn

 

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