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Hintergrund Energiedienstleistung ContractingEinspar-Contracting
Studium Energiedienstleistung

Erster Absolvent des Masterstudiengangs Erneuerbare Energien

Interview mit Dipl. Physiker Peter Bakalov

Lüchow Dannenberg, 15.03.2012. Seit 2009 bietet die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) den berufsbegleitenden Masterstudiengang Erneuerbare Energien (Master of Science) exklusiv an der Akademie für erneuerbare Energien Lüchow-Dannenberg an. Im Frühjahr 2012 verkündet die Akademie für Erneuerbare Energien mit Stolz den ersten Absolventen des Masterstudiengangs Erneuerbare Energien, Diplom Physiker Peter Bakalov aus Nürnberg. Der 48-Jährige IT-Freiberufler wurde durch Internetrecherche vor knapp 3 Jahren auf den berufsbegleitenden Masterstudiengang Erneuerbare Energien aufmerksam. Gemeinsam mit anfangs 22 weiteren Studenten gehörte er zum 1. Jahrgang dieses Studiengangs. Von den nun noch 16 verbleibenden Studenten ist er nach 4 ½ Semestern Studienzeit der 1. Absolvent, die anderen folgen nach und nach.
 
Rückblickend beurteilt Herr Bakalov im Interview mit der Akademie die inhaltliche Gestaltung des Studiums als positiv: „Es werden die meisten Themen im Bereich erneuerbare Energien mit unterschiedlicher Gewichtung abgedeckt. Man erhält eine Ausbildung zum Generalisten, so dass man vor allem in der Projektierung, im Projektmanagement, im technischen Vertrieb oder Marketing tätig werden kann. Die Studienschwerpunkte sind vielseitig und reichen von erneuerbaren Energien bis hin zu Energieeffizienz, aber auch Querschnittsthemen, wie beispielsweise Recht, Klimapolitik und Energiewirtschaft werden behandelt.“ Zudem ist er mit der persönlichen Betreuung der Akademie sehr zufrieden, da die Dozenten stets ein offenes Ohr für die Studenten haben, eine hohe Bereitschaft zu kontroversen Diskussionen besteht und die Dozenten auch selbst eine hohe Priorität auf die Energiegewinnung aus Quellen der erneuerbaren Energien setzen. Zudem bietet die Zusammensetzung der Dozenten aus Hochschulen und Wirtschaft eine hohe Diversität, was wiederum die gute Atmosphäre an der Akademie fördert.
 
Das Studium erfolgt als Fernstudiengang online-gestützt mit insgesamt 27 Präsenztagen. Darüber hinaus sind zusätzliche Coachings und individuelle Betreuung bei vertiefenden Fragen oder Prüfungsvorbereitungen enthalten. Zum Teil organisieren sich die Studierenden in kleinen Teams selbst und knüpfen so bereits im Studium wertvolle branchen- und regionenübergreifende Netzwerke für die Zukunft. Außerdem fördert die Akademie für erneuerbare Energien durch direkte Kontakte zu Unternehmen der Branche sowie Exkursionen zu relevanten Anlagen und Projekten die Nähe zu potentiellen Arbeitgebern und Kooperationspartnern. Um stets im direkten Kontakt mit Dozenten und anderen Studenten zu stehen, gibt es ein Akademieportal, in dem sich die Studenten die Lehrunterlagen herunterladen und in verschiedenen Foren austauschen können. Laut Herrn Bakalov war es sehr hilfreich, hier Kontrollfragen mit den Dozenten zu besprechen und so den Lehrstoff zu festigen. Allerdings ist er auch der Meinung, dass die Präsenzzeiten unentbehrlich sind, um sich untereinander auszutauschen, weitere Informationen zu erhalten und darüber hinaus die Motivation zu stärken. Herr Bakalov bestätigt die Wichtigkeit von Vorlesungen, betont allerdings auch, dass Freiraum für Diskussionen bleiben muss. Er äußert zudem, dass er besonders im Vorfeld und während der Abschlussprojekte gute Kontakte zu Unternehmen knüpfen konnte.
 
Der Masterabschluss schafft eine gute Basis, um eine Karriere in der wachstumsstarken Branche zu beginnen bzw. nachhaltig auszubauen. Absolventen sollen als Projektentwickler und -manager, als Betreiber oder als Führungskraft eines Unternehmens tätig sein können. Herr Bakalov hat sich als Ziel gesetzt, seine Erfahrungen im Bereich IT und erneuerbare Energien zu verknüpfen und mit dieser Expertise eine qualitativ hochwertige Dienstleistung anzubieten.
 
Herr Bakalov empfiehlt diesen Masterstudiengang anderen Studieninteressenten, da dieser sehr vielseitig ist, Selbststudium und Präsenzzeiten gut ausgewogen sind, die Projekt- und Masterarbeit das Wissen vertiefen und das Studium ein qualitatives Fachwissen bereitstellt. Als Anregung nennt er eine intensivere Betreuung bei der Master- und Projektarbeit sowie eine tiefergehende Themenbehandlung des CO2-Footprints. Während der administrative Aufwand sich in Grenzen hält, ist die zeitliche Belastung durch das berufsbegleitende Studium nicht zu unterschätzen. „Ich habe das Gefühl, eine Menge gelernt zu haben und fühle mich fit für die Branche. Dickes Kompliment an die Gestalter und Organisatoren des Studiengangs. Das Studium macht Spaß!“, so Dipl. Physiker Peter Bakalov.

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