Hintergrund Energiedienstleistung ContractingEinspar-Contracting
Das ist Contracting

Arbeitskreis Anerkannte Pauschalwerte

Verbändeübergreifender Arbeitskreis

Vorsitz und Organisation
RA Hans-Joachim Hainz
ESCO Forum im ZVEI

Technik
Dipl.-Ing. Stefan Scherz, VfW
(Ingenieurdienstleistungen IDL)

 

Gutachten zur „Ermittlung von anerkannten Pauschal­werten für den Jahres­nutzungsgrad (JNG) von Heizungs­anlagen“

Aus dem Vorwort des Gutachtens:
Mit der Beauf­tragung zur Durch­führung des Forschungs­auftrages und Präsentation der Ergebnisse in Form eines Gutachtens wurde ein technischer Bereich der Wärme­versorgung thematisiert, der bisher keine vertiefenden Unter­suchungen erfahren hatte. Daher hat sich auch die anfängliche Erwartung nicht ohne weiteres umsetzen lassen, Betriebs­daten von technisch sehr streng geführten Anlagen in ausreichendem Maße abzurufen
und sie einem breiten Bereich von Eigen­tümer geführten Anlagen, also solchen mit durch­schnittlicher Betriebs­führung, gegenüber­stellen zu können …

 

Anerkennung und Rechtssicherheit der neuen Pauschalwerte


Die Rechenformel, die durch die Studie ermittelt wurde, liefert momentan die realistischste Einschätzung von Jahresnutzungsgraden der in der Wohnungswirtschaft eingesetzten Wärmeerzeuger. Der Bereich von Wärmeerzeugern, die durch die Formel abgedeckt ist, wird von ihr nach heutigem wissenschaftlichem Standard korrekt abgebildet.

Allerdings ist ein wissen­schaftlicher Standard noch nicht gleichbedeutend mit »anerkannten Pauschal­werten«. Zu den anerkannten Pauschal­werten werden sie erst, wenn sie gerichtlich bestätigt sind. Letztlich sind es also Gerichtsentscheidungen, die allen Beteiligten dann Rechtsicherheit geben. Den Weg dazu hat das Gut­achten optimal vorbereitet. Allerdings können wir Ihnen als Verband leider keine Garantie des Inhalts einer künftigen Gerichts­entscheidung geben.

Laut der amtlichen Begründung zu § 10 der Wärme­lieferverordnung fordert der Verordnungs­geber dazu auf, die grundlegenden statistischen Erkennt­nisse nachzuliefern und so die Pauschal­werte auf gesicherte wissen­schaft­liche Grundlagen zu stellen. Das ist mit dem Gutachten geschehen.

Auszug WärmeLV:
„In Fachkreisen werden derzeit verschiedene Regelwerke diskutiert, anhand derer eine belast­bare Bestimmung des Jahres­nutzungs­grades insbesondere im Wege der Kurz­zeit­messung oder pauschalierten Berechnung möglich sein soll (z. B. DIN EN 15 378, VDI 2067, VDI 3808 in den Fassungen von 1993 bzw. 2011). Eine herrschende Auf­fassung, welche Regelwerke heranzuziehen bzw. ob diese überhaupt zur Bestimmung geeignet sind, hat sich bislang aber, soweit ersichtlich, nicht herausgebildet. Die Regelungen in Absatz 2 sind jedoch für die Verwendung sowie die künftige Entwicklung belastbarer Messmethoden bzw. Pauschalierungen auf hinreichend empirisch gesicherter Grundlage offen.“

Somit lässt die Begründung den Schluss zu, dass andere Pauschal­werte (als die aus den BMVBS-Tabellen) genutzt werden können. Eine wesentliche Voraus­setzung der Anerkennung ist die massenhafte Verwendung der neuen Formel.

 

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