Hintergrund Energiedienstleistung ContractingEinspar-Contracting

Hauptstadttreff des Bundesverbands der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) e.V.

22.03.2018 | Am 14. März 2018 hatte der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) e.V. im Rahmen seiner Mitgliederversammlung zum Hauptstadttreff geladen. Der Abend stand unter dem Motto "Ohne Preis kein Fleiß? Chancen und Grenzen einer CO2-Bepreisung“ und der VfW war freundlicherweise eingeladen worden, um mit den Klimaschutz- und Energieagenturen ins Gespräch zu kommen.

Tagungsort: Effizienzhaus Plus in Berlin

Eine wesentliche Aufgabe des VfW ist es, die Energiedienstleistung Contracting in der Öffentlichkeit wahrnehmbarer und bekannter zu machen – und mit der Vielzahl an positiven Projektbeispielen zu zeigen, welchen großen Beitrag Contracting zum Gelingen der Energiewende leisten kann. Dabei ist es uns wichtig, Multiplikatoren zu finden, die mithelfen, dezentrale Energiedienstleitungen voran zu bringen.

Die Klimaschutz- und Energieagenturen in Deutschland erscheinen uns hier als natürliche Ansprechpartner und es überrascht uns, dass viele von ihnen in Sachen Contracting doch zurückhaltend wirken. Ob das tatsächlich so ist, wenn ja, welche Gründe dafür bestehen und was wir als VfW tun können, um hier unterstützende Arbeit zu leisten, waren und sind Fragen, die wir gerne im Dialog mit den Agenturen klären wollen. Deshalb haben wir uns über die Einladung zum diesjährigen Hauptstadttreff des eaD e.V. sehr gefreut.

Der Hauptstadttreff fand am 14. März im Effizienzhaus Plus in Berlin unter dem Motto "Ohne Preis kein Fleiß? Chancen und Grenzen einer CO2-Bepreisung" statt. Franz Untersteller, Umweltminister aus Baden-Württemberg, Bundestagsabgeordneten Andreas Jung und Timon Gremmels, sowie Thomas Rathert, Referatsleiter im Bundesumweltministerium, und Michael Schäfer, dem Leiter Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF diskutierten die Frage der CO2-Bepreisung lebhaft und kontrovers und boten so einen guten Ausgangspunkt für die nachfolgenden Gespräche.

Wir hatten die Gelegenheit, mit Herrn Untersteller über saarländische Fastnachtstraditionen zu sprechen und mit der Klimaschutzagentur Reutlingen über Contracting zu diskutieren. Außerdem konnten wir sehr intensive Gespräche mit der Berliner Energieagentur, der dena, co2online und der KEA Baden-Württemberg führen, die uns gezeigt haben: Contracting ist nach wie vor ein Thema – auch wenn es an konkreten Ideen zu fehlen scheint, es weiter zu befördern und in die Breite zu tragen. Mit der dena haben wir eine intensive Fortsetzung des Austausches (und auch schon einen konkreten Termin) vereinbart, um die Erfahrungen und das Know-how des VfW mit einzubringen.

Podiumsdiskussion mit Franz Untersteller, Andreas Jung, Timon Gremmels, Thomas Rathert und Michael Schäfer



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